Gebäudebrand in Straubing

Datum: 
16. Oktober 2016 - 7:26 bis 13:45
Einsatzart: 
Brand
Einsatzstelle: 
Straubing
beteiligte Hilfskräfte: 
FF Straubing LZ Zentrum
FF Straubing LZ Nord
FF Straubing LZ Ittling
FF Straubing LZ Alburg
FF Straubing LZ Kagers
UG-ÖEL Stadt Straubing
FF Atting
Rettungsdienst
Polizei
Führungskräfte vor Ort: 
SBR Rainer Heimann
SBI Stephan Bachl

Am Sonntagmorgen gegen 07:30 Uhr wurden wir zu einem Gebäudebrand nach Straubing zur Unterstützung der Kameraden aus Straubing mit Atemschutz alarmiert.

Mit allen verfügbaren Kräften plus Verstärkung von den Feuerwehren aus Parkstetten und Atting bekämpften alle Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Straubing am Sonntagmorgen einen Brand am Ludwigsplatz.

Verletzt wurde niemand, aber es war ein schwieriger Großeinsatz, da der Brandherd sehr versteckt lag. Gemeinsam mit der Polizei wurde der Komplex rund um das H&M Gebäude entlang der Fraunhofer-Straße und der Albrechtsgasse abgesucht. Teilweise mussten Fenster oder Türen aufgebrochen werden.

Gegen 6 Uhr wurden am Sonntag die Rettungskräfte durch einen Brandmelder in der Volksbank alarmiert. Die Suche nach dem Brandherd gestaltete sich schwierig, berichtet Stadtbrandrat Rainer Heimann. In der Bank wurde kein Feuer entdeckt, es roch aber "nach einem Holzbrand". Anwohner wurden aufgefordert die Fenster geschlossen zu halten. Nach intensiver Suche wurde ein Haus zwischen den Häusern gefunden, gebaut auf dem ersten Stock einer Lagerhalle.

Es bestand Einsturzgefahr

Das Feuer, ein Brand im Fehlboden des Hauses im verschachtelt bebauten Hinterhof, wurde erst einmal eingedämmt. Allerdings wurden wegen Einsturzgefahr des Eternitdachs die Angriffstrupps im Gebäude abgezogen. Bei der Lokalisierung des schwer einsehbaren und zugänglichen Brandherdes bewährte sich die neue Drohne der Freiwilligen Feuerwehr sehr, "die ist Gold wert", erklärte Heimann. Durch sofort ausgewertete Luftbilder konnte die Situation besser und schneller eingeschätzt werden.

Noch steht die Brandursache nicht fest, die Kriminalpolizei ermittelt. Stadtbrandrat Heimann erklärte, dass das Wohnhaus leerstand und keine Türen oder Fenster aufgebrochen waren, "wahrscheinlich ein technischer Defekt an einer Stromleitung".

Quelle: idowa.de